Schöne Dinge

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Schöne Dinge freuen unser Herz. Ich versuche ja seit einiger Zeit zu vereinfachen, zu entrümpeln, bewußt weniger zu kaufen. Vieles wird in den nächsten Wochen noch machen sein. Zu Hause, am Arbeitsplatz, Keller, Garage, Haus meiner Mutter…

Am Wochenende war ich in München auf der Handwerksmesse und sah den Stand der slovenischen Keramikerin Nika Stupica. Sie gestaltet wunderschöne Objekte aus zartem Porzellan, Geschirr, Schalen, Lampen, Vasen. Ihr Label kaolin – sie ist in ganz Europa unterwegs auf Töpfermärkten und Designmessen.

Ich habe mir diese Vase gekauft und freue mich nun jeden Tag daran. Also: Etwas Schönes, Langlebiges darf ins Haus!

Der Frühling kann kommen.

 

 

Wieder ein Monat ohne Shopping

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Hallo! Bin wieder zurück mit meinem Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen – außer bestimmte Dinge – Lebensmittel usw.

Ich habe es geschafft, für mich persönlich nichts zu kaufen – keine Kleidung, keine Kosmetik (nur Ersatz für verbrauchte Sachen), kein Buch, keine Zeitschrift, keine Deko, keine Handarbeitssachen – meine Schwäche…

Ich gebe zu, es ist manchmal nicht leicht. Aber der Entschluss, nichts zu kaufen, hat mich auch ungemein befreit. Ich suche nichts, weil ich weiss, dass ich nichts kaufen werde! Ich kann in die Stadt gehen und nur schauen, ohne  Druck. Ich spare nicht nur Geld, sondern auch Zeit und schlechtes Gewissen über unnötige Einkäufe!

Daneben habe ich in den letzten Woche begonnen, auszumisten und zu sortieren. Gute Tipps dazu gebe ich demnächst gerne weiter!

Also: Ich bleibe dabei!

 

München – Ausstellungstipps für Februar

In München sind im Februar einige sehenswerte Ausstellungen:

im Lenbachhaus-Kunstbau  bis 5. März –

THOMAS BAYRLE

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Th. Bayrle – Lenbachhaus Kunstbau

im Lenbachhaus bis 26. Februar

FRIEDRICH WILHELM MURNAU EINE HOMMAGE

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Zahlreiche Foto- und Filmdokumente des genialen Regisseurs und Fotografen                Murnau – Ausstellung Lenbachhaus

TIPP: Dauerkarte für 12 Monate zu 20€

im Kunstfoyer der Bayerischen Versichungskammer – immer gratis!

GORDON PARKS – I am you – Selected works 1942 – 1978

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Gordon Parks

Ein Jahr nichts kaufen! Ist das möglich?

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Vor einigen Wochen, noch in 2016, las ich einen Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen. Das hat mich fasziniert.

Ich versuche schon länger, dem Konsumzwang zu entgehen. Nicht aus finanziellen Gründen glücklicherweise, sondern aus dem Bewußtsein, dass noch mehr Anhäufen nicht zufriedener macht. Ich habe zu Beginn des Jahres beschlossen, den Versuch zu starten.

Natürlich gehe ich noch einkaufen: Lebensmittel und Dinge des täglichen Verbrauchs müssen ergänzt werden. Aber sonst nichts für mich: keine Kleidung und Schuhe, keine anderen Modeartikel, keine Zeitschriften, Bücher (statt dessen Bibliothek), Musik, keine Handarbeitsartikel, Stoffe, Deko für die Wohnung und und und…

Warum??  weil ich genug habe und nichts Neues brauche! Ich meinen Schränken habe ich auch einiges wieder gefunden, an das ich mich schon garnicht mehr erinnert hatte!

Ich war kürzlich in im München-Innenstadt: überall Sale! ich ging durch die Straßen, erledigte meine Dinge – ein Geschenk gekauft! – und fühlte mich so frei. Das Wissen, nichts zu kaufen, war für mich sehr schön. Kein Streß in Geschäften, kein Wühlen, kein Suchen.

Vier Wochen habe ich nun sehr gut „überstanden“ und ich fühle mich sehr gut.

Ich werde weiter von meinem Experiment berichten!

Kleider machen doch Leute, oder ?

Gestern fuhr ich bei schönem Winterwetter mit dem Rad entlang der Isar nach Haidhausen, durch den Englischen Garten in die Innenstadt und nach Schwabing.

Ich suchte noch einige Weihnachtsgeschenke und für die Fahrt in der Stadt ist das Rad ja ideal.

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Meine Winter-Rad-Ausrüstung

In den schönen Geschäften – ich suchte einen Cashmerepullover – wurde ich in meiner Sportbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe, Schal, hochwertig, warm, neu) nach einigen Minuten in den Läden auch nach meinen Wünschen. Das ist ja ok. Aber was mir garnicht gefiel: mir wurde auch meist der hohe Preis der Kleidungsstücke genannt – als ob ich mir diese nicht leisten könnte. Genauso ging es mir letzte Woche in Edelparfümerien.

Ich bin mir sicher, dass man, zumindest in München, in Designerkleidung schneller und zuvorkommender bedient wird.

Ich werde mir dennoch den Spaß am Radeln nicht nehmen lassen. Glücklicherweise muss ich nicht häufig in solche Geschäfte.

Ich würde interessieren, ob es Euch auch so geht!

 

Stollen- das einfachste Rezept – und sehr gut!

 

Am 2. Adventwochenende ist bei mir seit einigen Jahren immer Stollen-Back-Tag:

Ich mochte Stollen früher nie besonders. Gekaufte Stollen schmecken oft zu süß oder sind sehr trocken. Die selbst gebackenen Stollen mit Hefeteig waren auch nie so der Renner.

Vor ein paar Jahren war ich auf einer weihnachtlichen Lesung im Ismaninger Schloß. Dort gab’s in der Pause auch Stollen. Dieser Stollen war so gut,saftig und aromatisch. Das Beste: das Rezept wurde auch verteilt!

Das Besondere an diesem Stollen: er ist mit einem Mürbeteig mit Quark – auf gut bayrisch Topfen – zubereitet. Das bedeutet: kein Gehenlassen der Hefe und kein Zerfließen der Masse auf dem Backblech mehr.

Das Rezept läßt sich von den Zutaten auch variieren – vielleicht die Rosinen weglassen, dafür Marzipan dazu, andere Trockenfrüchte usw.

Wir lieben diesen Stollen! Ich habe heute 4 Stück gebacken, also die Zutaten mal vier genommen und den Teig in 2 Schüsseln gemischt und geknetet. Gebacken habe ich immer zwei Stollen auf einem Backblech, Backpapier auf das Blech und zwischen die beiden Stollen einen Streifen doppelt gelegte Alufolie.

Das Rezept: altbairischer-topfenstollen

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Cantuccini – das beste Rezept

 

 

Ich liebe Cantuccini zum Kaffee! Aber die gekauften, auch in Italien, schmecken oft muffig und langweilig. Dabei sind sie so schnell selbst zu backen.

Auch als Geschenk sind die Cantuccini immer sehr beliebt!

Das Rezept habe ich von meiner Mutter. Es wurde mittlerweile von mir an  Freunde oft weitergegeben und sogar ein Kaffee in Bamberg macht jetzt für seine Kunden diese Kekse!

Was braucht man:

  • 230g Mehl
  • 1,5 Teelöffel Backpulver
  • 170 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/4 Teelöffel Zimt
  • einige Torpfen Zitronenöl oder Aroma
  • 200 g Mandeln oder Haselnüsse, ungeschält

 

So wird’s gemacht:

Eier und Zucker schaumig rühren, Zimt und Mehl mit Backpulver mit dem Knethaken unterrühren, dann die Nüsse mit der Hand untermischen. Aus dem recht weichen Teig – Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben – drei Rollen formen, dies auf das mit Backpapier belegte Blech legen  und  für 12 – 15  min in den auf 180 Grad vorgeheizten Bachofen schieben.

Nach dieser Zeit die Rollen herausnehmen – Vorsicht! sehr heiß und mit einem scharfen Messer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Schnittseite wieder auf das Blech legen und in ausgeschalteten Ofen noch einmal 10 min backen lassen.

cantuccini-rezept  Rezept als pdf zum Ausdrucken

Einmachen?! Eine alte Konservierungsmethode neu entdeckt!

 

Wie viele andere Hausfrauen habe ich auch  lange Zeit Plastikdosen, auch der berühmten T-Marke, benutzt. Ich gebe zu: für einige  Dinge sind die Plastikdosen schon sehr gut. Aber als bewußter Verbraucher sollte man recyclen und auf Plastik möglichst verzichten.

Ich bewahre die Twistoff-Gläser mit dem Vakuum-Deckel von Marmeladen, Gurken, Obstkonserven auf – nein nicht alle!

Diese Gläser dienen nicht nur zur normalen Aufbewahrung, sondern auch zur Konservierung von Speisen. Zum Einkochen von Marmelade sind sie natürlich auch geeignet. Glas ist hygienisch, nimmt keinen Geschmack und keine Farbe an. Die Deckel müssen gelegentlich ausgetauscht werden, wenn sie wie hier beschrieben, vakuum-dicht schließen müssen. Es gibt die Gläser und die Deckel auch im Haushaltswarenladen, aber ich habe bisher immer auf die gebrauchten Gläser zurückgegriffen. Ob auf dem Deckel „saure Gurken“ steht ist doch egal.

So geht’s: Suppe, Gulasch, Eintopf, Soße kochend in die mit kochendem Wasser ausgespülten Gläser geben. Deckel fest aufschrauben. 5 Minuten kopfüber stehen lassen. Dann umdrehen und auskühlen lassen. Kalt in den Kühlschrank. Speisen halten sicher 2 Wochen.

Finde ich viel besser als einfrieren und wieder auftauen. Geht deutlich schneller und verbraucht weniger Energie!

Ideal zum Vorkochen und für Reste! Ich finde es sehr praktisch, eine Mahlzeit schnell aufwärmen zu können. Meine Mittagspause zu Hause ist zu knapp zum Kochen. Aber eine warme Suppe ist sehr lecker. So muss man auch Reste nicht innerhalb von 2 Tagen aufessen!

Diese Methode ist auch ideal für alle, die  Familienangehörige versorgen: meine Mutter freut sich immer sehr über ein Glas Gulaschsuppe, Kürbissuppe oder Eintopf!

 

Lästige Newsletter

Nach dem Urlaub war mein Email-Papierkorb übervoll. Die Mails hatte ich mit dem iPhone immer gleich gelöscht. Im Papierkorb waren sie dann ja noch da.

Mein Entschluss zum einfacheren Leben schließt auch das online-Verhalten ein.

Die Lösung: unroll.me  – eine App, gratis, scannt die bestellten Newsletter und durch einen Wisch lassen sich diese abbestellen.

Hab schon 50 Newsletter weniger!

Reisetipp: Gargano 

Ideal zum Baden, Surfen, MTB Fahren, Wandern…

  • Naturschutzgebiet Foreste Umbra mit Laubwäldern und herrlichen Wander- und Radwegen
  • Die wunderbare Küste mit Sandstränden und schönen Buchten
  • Kleine Städte wie Peschici und Vieste, die zum Entdecken einladen
  • Schöne Campingplätze und Ferienanlagen am Strand

Das Beste: der nächste Flughafen ist 3 Autostunden entfernt in Bari!

Kein Pauschaltourismus, keine Hotelbunker! Dagegen Individualreisende, oft mit Wohnmobil oder Zelt oder in kleinen Bungalows am Strand!

Meraviglioso!