Ordnung schaffen 7 – Auto

 

Rechtzeitig zum Ferienbeginn einige Tipps, um das Reisen im Auto angenehmer zu machen. Vor einer längeren Autofahrt in den Urlaub sollte man sich auch einmal ums Auto kümmern. Die Fahrt soll ja nicht in Stress ausarten. Deshalb habe ich am Wochenende einiges erledigt:

  • Auto innen von Abfällen wie alten Taschentüchern etc befreien – auch die Seitenfächer in den Türen nicht vergessen
  • Auto innen saugen und Flächen abwischen, Fussmatten ausschütteln
  • Handschuhfach ausleeren:
  • ins Handschuhfach gehören :  Handbuch Auto, grüne Versicherungskarte, Adresse der Versicherung, Kopie Fahrzeugschein
  • dazu im Handschuhfach in einer kl. Klarsichttasche: Kugelschreiber, kleiner Block, Taschentücher, kleine Flasche mit Handdesinfektion oder Tücher, Pflaster, Kaugummis, Bonbons, Müllbeutel
  • Mittelkonsole frei machen – bei mir im Auto kommen Taschentücher, Kabel für Iphone, Euro oder Einkaufschip hinein
  • in den Seitenfächern auf der Fahrerseite: Parkscheibe, Plastikhandschuhe zum Tanken, Lappen – auf der Beifahrerseite: Lappen/Schwamm, 1 Müllbeutel, Klopapier
  • auch in Zeiten des Navis: Landkarte
  • für den Beifahrer ein Nackenkissen
  • Kofferraum saugen – immer dabei Wolldecke, Tasche, Taschenlampe
  • auch das Auto selbst nicht vergessen: Scheibenwaschanlage auffüllen, Reifendruck kontrollieren (bei viel Zuladung), Tanken, Ölstand kontrolieren

Viel Spaß im Urlaub!

 

Radfahren – lebensgefährlich!

butterfly

 

Ich fahre immer mit dem Rad in die Arbeit. Nur etwa 10 Minuten in unserer Stadtrandgemeinde bei München. 

Vorgestern wurde ich auf dem Heimweg von einem Omnibus des MVV (Münchner Verkehrsverbund) umgefahren. Der Busfahrer streifte mich und mein Rad auf der linken Seite beim Überholen. Statt des vorgeschriebenen Abstandes von 1 Meter Abstand null!

Glücklicherweise konnte die hinter mir fahrende PKW-Fahrerin bremsen und ich wurde nicht auch noch von einem Auto überfahren.

Ich fiel auf die Straße, verletzte mich am linken Arm, Prellungen an den Beinen, HWS-Schmerzen, Anorak zerrissen, am Rad Schäden.

Natürlich wurde alles von der Polizei aufgenommen, Zeugen befragt. Die Lage ist eindeutig: Man muss mit ausreichendem Abstand an Radlern vorbei fahren.

Ich fahre natürlich auch selbst Auto und bin mir immer bewußt, wie schnell ein Unfall mit Fahrradfahren, besonders Kindern und alten Menschen passieren kann.

Ich bin gestern gleich wieder mit dem Rad in die Arbeit, um die Bilder aus dem Kopf zu bekommen. Das Gefühl des riesiges Busses neben dir, der dich umwirft, wird noch eine Weile immer wieder in mir aufsteigen.

In diesem Sinne: weiter Rad fahren – das beste Fahrzeug für mich – aber immer für die anderen mitdenken! Das Leben ist zu schön!