Ordnung schaffen Kap. 5 – Schreibtisch

 

Wie sieht Euer Schreibtisch aus?

Leer, bis auf die Unterlagen für die aktuelle Aufgabe?Oder chaotisch durcheinander? Oder seid Ihr Stapler? Die Schubladen voll und unsortiert?

So sehen meine Schreibtische aus: in der Praxis immer ganz leer bis auf ein Notebook und die Unterlagen, die den Patienten oder eine gerade eine andere Aufgabe betreffen. Zu Hause habe ich den alten Holzschreibtisch meines Großvaters , mit Schublade und seitlichen Türen. Auch daheim versuche ich, den Schreibtisch möglichst übersichtlich zu halten. Dort finden sich:

  • der Mac mit Tastatur
  • ein Drucker (Scanner-Kopierer)
  • ein Tischkalender für schnelle Einträge
  • eine Briefablage mit 2 Fächern – eine für schnell zu erledigende Sachen und eine für mittelfristige Aufgaben oder interessante Artikel zum Lesen etc
  • 1 Becher mit verschiedenen Stiften
  •  ein Notizblock

In der Schublade sind immer noch zu viele Stifte, daneben, Hefter, Locher, Klebeband, Kleber, Haftzettel, Briefmarken, USB-Sticks und vieles andere, was man so braucht.

Seit Jahresanfang zwinge ich mich, bei Fortbildungen keine Stifte und Blöcke mehr mit nach Hause zu nehmen. Nichts mehr horten. Alles muss ja irgendwo im Haus gelagert werden.

 

 

 

 

 

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Kapitel 1 – Ordnung schaffen: Steuern – unvermeidbar…

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Ich kenne niemand, der gerne seine Steuererklärung macht. Wie kann ich mir die lästige Arbeit erleichtern? Was darf ich nicht vergessen? Egal ob mit oder ohne Steuerberater, die Belege müssen wir schon selbst ordnen.

Hier die wichtigsten Tipps um sich viel Zeit und Nerven zu sparen:

  • keine Belege verschlampen – ohne Beleg keine Anerkennung beim Finanzamt – also immer Rechnungen sammeln
  • Rechnungen für Handwerker nie bar zahlen – also: Putzfrau, Kaminkehrer, Gärtner usw immer überweisen und Überweisungsbelege aufheben
  • außergewöhnliche Belastungen, z.B. für Arzneimittel, Zuzahlungen für Therapien , für Ausbildung, Weiterbildung, Kurse usw nicht vergessen – Rechnungen immer sammeln
  • ganz schlecht: Fristen verpassen – das wird sehr schnell teuer
  • Ausgaben für Versicherungen, private Rente etc. berücksichtigen
  • beim Finanzamt die richtige Bankverbindung angeben – falls es zu einer Rückzahlung kommt
  • am schlechtesten: keine Steuererklärung machen – dann wird vom Finanzamt geschätzt

Als Freiberuflerin bin ich es gewohnt, Belege zu sammeln und mich um die Steuerdinge zu kümmern. Ich habe aber auch einige Zeit gebraucht, um mir ein einfaches und sicheres System der Ordnung zuzulegen. Weiterlesen

Was tun an einem freien regnerischen Tag?

 

Heute habe ich frei – nach dem langen Osterwochenende und 4 Tagen in Berlin. Leider Schnee und Regen – kein Wetter für draussen. Was tun?

Endlich Sachen anpacken, die ich schon länger aufgeschoben habe:

Kleiderschrank gestöbert – Steuererklärung 2016 begonnen – Schreibtisch aufgeräumt

In den nächsten Tagen und Wochen geht’s weiter mit Entrümpeln und vielleicht kann ich einige Dinge verkaufen bzw verschenken.

In den nächsten Tagen gebe ich gerne meine Tipps zum Stöbern  weiter!

 

 

 

Wieder ein Monat ohne Shopping

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Hallo! Bin wieder zurück mit meinem Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen – außer bestimmte Dinge – Lebensmittel usw.

Ich habe es geschafft, für mich persönlich nichts zu kaufen – keine Kleidung, keine Kosmetik (nur Ersatz für verbrauchte Sachen), kein Buch, keine Zeitschrift, keine Deko, keine Handarbeitssachen – meine Schwäche…

Ich gebe zu, es ist manchmal nicht leicht. Aber der Entschluss, nichts zu kaufen, hat mich auch ungemein befreit. Ich suche nichts, weil ich weiss, dass ich nichts kaufen werde! Ich kann in die Stadt gehen und nur schauen, ohne  Druck. Ich spare nicht nur Geld, sondern auch Zeit und schlechtes Gewissen über unnötige Einkäufe!

Daneben habe ich in den letzten Woche begonnen, auszumisten und zu sortieren. Gute Tipps dazu gebe ich demnächst gerne weiter!

Also: Ich bleibe dabei!

 

Ein Jahr nichts kaufen! Ist das möglich?

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Vor einigen Wochen, noch in 2016, las ich einen Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen. Das hat mich fasziniert.

Ich versuche schon länger, dem Konsumzwang zu entgehen. Nicht aus finanziellen Gründen glücklicherweise, sondern aus dem Bewußtsein, dass noch mehr Anhäufen nicht zufriedener macht. Ich habe zu Beginn des Jahres beschlossen, den Versuch zu starten.

Natürlich gehe ich noch einkaufen: Lebensmittel und Dinge des täglichen Verbrauchs müssen ergänzt werden. Aber sonst nichts für mich: keine Kleidung und Schuhe, keine anderen Modeartikel, keine Zeitschriften, Bücher (statt dessen Bibliothek), Musik, keine Handarbeitsartikel, Stoffe, Deko für die Wohnung und und und…

Warum??  weil ich genug habe und nichts Neues brauche! Ich meinen Schränken habe ich auch einiges wieder gefunden, an das ich mich schon garnicht mehr erinnert hatte!

Ich war kürzlich in im München-Innenstadt: überall Sale! ich ging durch die Straßen, erledigte meine Dinge – ein Geschenk gekauft! – und fühlte mich so frei. Das Wissen, nichts zu kaufen, war für mich sehr schön. Kein Streß in Geschäften, kein Wühlen, kein Suchen.

Vier Wochen habe ich nun sehr gut „überstanden“ und ich fühle mich sehr gut.

Ich werde weiter von meinem Experiment berichten!

Kleider machen doch Leute, oder ?

Gestern fuhr ich bei schönem Winterwetter mit dem Rad entlang der Isar nach Haidhausen, durch den Englischen Garten in die Innenstadt und nach Schwabing.

Ich suchte noch einige Weihnachtsgeschenke und für die Fahrt in der Stadt ist das Rad ja ideal.

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Meine Winter-Rad-Ausrüstung

In den schönen Geschäften – ich suchte einen Cashmerepullover – wurde ich in meiner Sportbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe, Schal, hochwertig, warm, neu) nach einigen Minuten in den Läden auch nach meinen Wünschen. Das ist ja ok. Aber was mir garnicht gefiel: mir wurde auch meist der hohe Preis der Kleidungsstücke genannt – als ob ich mir diese nicht leisten könnte. Genauso ging es mir letzte Woche in Edelparfümerien.

Ich bin mir sicher, dass man, zumindest in München, in Designerkleidung schneller und zuvorkommender bedient wird.

Ich werde mir dennoch den Spaß am Radeln nicht nehmen lassen. Glücklicherweise muss ich nicht häufig in solche Geschäfte.

Ich würde interessieren, ob es Euch auch so geht!

 

Cantuccini – das beste Rezept

 

 

Ich liebe Cantuccini zum Kaffee! Aber die gekauften, auch in Italien, schmecken oft muffig und langweilig. Dabei sind sie so schnell selbst zu backen.

Auch als Geschenk sind die Cantuccini immer sehr beliebt!

Das Rezept habe ich von meiner Mutter. Es wurde mittlerweile von mir an  Freunde oft weitergegeben und sogar ein Kaffee in Bamberg macht jetzt für seine Kunden diese Kekse!

Was braucht man:

  • 230g Mehl
  • 1,5 Teelöffel Backpulver
  • 170 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1/4 Teelöffel Zimt
  • einige Torpfen Zitronenöl oder Aroma
  • 200 g Mandeln oder Haselnüsse, ungeschält

 

So wird’s gemacht:

Eier und Zucker schaumig rühren, Zimt und Mehl mit Backpulver mit dem Knethaken unterrühren, dann die Nüsse mit der Hand untermischen. Aus dem recht weichen Teig – Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben – drei Rollen formen, dies auf das mit Backpapier belegte Blech legen  und  für 12 – 15  min in den auf 180 Grad vorgeheizten Bachofen schieben.

Nach dieser Zeit die Rollen herausnehmen – Vorsicht! sehr heiß und mit einem scharfen Messer in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit der Schnittseite wieder auf das Blech legen und in ausgeschalteten Ofen noch einmal 10 min backen lassen.

cantuccini-rezept  Rezept als pdf zum Ausdrucken

Einmachen?! Eine alte Konservierungsmethode neu entdeckt!

 

Wie viele andere Hausfrauen habe ich auch  lange Zeit Plastikdosen, auch der berühmten T-Marke, benutzt. Ich gebe zu: für einige  Dinge sind die Plastikdosen schon sehr gut. Aber als bewußter Verbraucher sollte man recyclen und auf Plastik möglichst verzichten.

Ich bewahre die Twistoff-Gläser mit dem Vakuum-Deckel von Marmeladen, Gurken, Obstkonserven auf – nein nicht alle!

Diese Gläser dienen nicht nur zur normalen Aufbewahrung, sondern auch zur Konservierung von Speisen. Zum Einkochen von Marmelade sind sie natürlich auch geeignet. Glas ist hygienisch, nimmt keinen Geschmack und keine Farbe an. Die Deckel müssen gelegentlich ausgetauscht werden, wenn sie wie hier beschrieben, vakuum-dicht schließen müssen. Es gibt die Gläser und die Deckel auch im Haushaltswarenladen, aber ich habe bisher immer auf die gebrauchten Gläser zurückgegriffen. Ob auf dem Deckel „saure Gurken“ steht ist doch egal.

So geht’s: Suppe, Gulasch, Eintopf, Soße kochend in die mit kochendem Wasser ausgespülten Gläser geben. Deckel fest aufschrauben. 5 Minuten kopfüber stehen lassen. Dann umdrehen und auskühlen lassen. Kalt in den Kühlschrank. Speisen halten sicher 2 Wochen.

Finde ich viel besser als einfrieren und wieder auftauen. Geht deutlich schneller und verbraucht weniger Energie!

Ideal zum Vorkochen und für Reste! Ich finde es sehr praktisch, eine Mahlzeit schnell aufwärmen zu können. Meine Mittagspause zu Hause ist zu knapp zum Kochen. Aber eine warme Suppe ist sehr lecker. So muss man auch Reste nicht innerhalb von 2 Tagen aufessen!

Diese Methode ist auch ideal für alle, die  Familienangehörige versorgen: meine Mutter freut sich immer sehr über ein Glas Gulaschsuppe, Kürbissuppe oder Eintopf!

 

Grillen macht Spaß – aber das Putzen!!

Diesen Tipp muß ich noch schnell loswerden! Gerade jetzt im Sommer!

IMG_0622Für den Rost des bekannten schwarzen Kugelgrills habe ich einfach im Gartencenter einen passenden, großen Blumentopf-Untersetzer besorgt. In diesem den abgekühlten Rost mit heißem Wasser und Spülmittel  – wenn der Rost sehr verkrustet ist, nehme ich einen Eßlöffel Spülmaschinenpulver  – einweichen. Nach einigen Stunden läßt sich der Rost sehr gut mit einem Scheuerschwamm oder einer alten Spülbürste sauber machen. Fast ganz ohne Chemie!