Wenn unsere Eltern alt werden… 1

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Wir können es uns schwer vorstellen, solange alles gut ist – aber: unsere Eltern werden, wie wir auch, alt. Nicht nur alt, sondern vergesslich, traurig, krank, behindert, aggressiv, depressiv…

Es ist gut, dass wir uns diesen Zustand nicht vorher ausmalen können. Denn wir können nichts planen. Dies habe ich durch meinen Beruf und durch meine Familie begriffen.

In den nächsten Wochen werde ich Situationen aus dem Leben meiner Familie schildern, die typisch sind für den Alltag alter Menschen.

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Kapitel 1 – Ordnung schaffen: Steuern – unvermeidbar…

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Ich kenne niemand, der gerne seine Steuererklärung macht. Wie kann ich mir die lästige Arbeit erleichtern? Was darf ich nicht vergessen? Egal ob mit oder ohne Steuerberater, die Belege müssen wir schon selbst ordnen.

Hier die wichtigsten Tipps um sich viel Zeit und Nerven zu sparen:

  • keine Belege verschlampen – ohne Beleg keine Anerkennung beim Finanzamt – also immer Rechnungen sammeln
  • Rechnungen für Handwerker nie bar zahlen – also: Putzfrau, Kaminkehrer, Gärtner usw immer überweisen und Überweisungsbelege aufheben
  • außergewöhnliche Belastungen, z.B. für Arzneimittel, Zuzahlungen für Therapien , für Ausbildung, Weiterbildung, Kurse usw nicht vergessen – Rechnungen immer sammeln
  • ganz schlecht: Fristen verpassen – das wird sehr schnell teuer
  • Ausgaben für Versicherungen, private Rente etc. berücksichtigen
  • beim Finanzamt die richtige Bankverbindung angeben – falls es zu einer Rückzahlung kommt
  • am schlechtesten: keine Steuererklärung machen – dann wird vom Finanzamt geschätzt

Als Freiberuflerin bin ich es gewohnt, Belege zu sammeln und mich um die Steuerdinge zu kümmern. Ich habe aber auch einige Zeit gebraucht, um mir ein einfaches und sicheres System der Ordnung zuzulegen. Weiterlesen

Kleider machen doch Leute, oder ?

Gestern fuhr ich bei schönem Winterwetter mit dem Rad entlang der Isar nach Haidhausen, durch den Englischen Garten in die Innenstadt und nach Schwabing.

Ich suchte noch einige Weihnachtsgeschenke und für die Fahrt in der Stadt ist das Rad ja ideal.

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Meine Winter-Rad-Ausrüstung

In den schönen Geschäften – ich suchte einen Cashmerepullover – wurde ich in meiner Sportbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe, Schal, hochwertig, warm, neu) nach einigen Minuten in den Läden auch nach meinen Wünschen. Das ist ja ok. Aber was mir garnicht gefiel: mir wurde auch meist der hohe Preis der Kleidungsstücke genannt – als ob ich mir diese nicht leisten könnte. Genauso ging es mir letzte Woche in Edelparfümerien.

Ich bin mir sicher, dass man, zumindest in München, in Designerkleidung schneller und zuvorkommender bedient wird.

Ich werde mir dennoch den Spaß am Radeln nicht nehmen lassen. Glücklicherweise muss ich nicht häufig in solche Geschäfte.

Ich würde interessieren, ob es Euch auch so geht!

 

Stollen- das einfachste Rezept – und sehr gut!

 

Am 2. Adventwochenende ist bei mir seit einigen Jahren immer Stollen-Back-Tag:

Ich mochte Stollen früher nie besonders. Gekaufte Stollen schmecken oft zu süß oder sind sehr trocken. Die selbst gebackenen Stollen mit Hefeteig waren auch nie so der Renner.

Vor ein paar Jahren war ich auf einer weihnachtlichen Lesung im Ismaninger Schloß. Dort gab’s in der Pause auch Stollen. Dieser Stollen war so gut,saftig und aromatisch. Das Beste: das Rezept wurde auch verteilt!

Das Besondere an diesem Stollen: er ist mit einem Mürbeteig mit Quark – auf gut bayrisch Topfen – zubereitet. Das bedeutet: kein Gehenlassen der Hefe und kein Zerfließen der Masse auf dem Backblech mehr.

Das Rezept läßt sich von den Zutaten auch variieren – vielleicht die Rosinen weglassen, dafür Marzipan dazu, andere Trockenfrüchte usw.

Wir lieben diesen Stollen! Ich habe heute 4 Stück gebacken, also die Zutaten mal vier genommen und den Teig in 2 Schüsseln gemischt und geknetet. Gebacken habe ich immer zwei Stollen auf einem Backblech, Backpapier auf das Blech und zwischen die beiden Stollen einen Streifen doppelt gelegte Alufolie.

Das Rezept: altbairischer-topfenstollen

Gutes Gelingen und guten Appetit!

KulturTipps – Jahreskarten

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Ich liebe Kunst – Fotos, Gemälde, Plastiken, alt, modern.  Gut, in München gibt es unzählige Möglichkeiten, Museen oder Galerien zu besuchen. Oft höre ich das Argument: die Eintrittspreise sind zu teuer! Ja, die Preise für Einzelkarten sind hoch, aber dennoch nie kostendeckend.

Daher mein heutiger Spar-Tipp: Jahreskarten

 

Ich habe derzeit die Jahreskarten für das Lenbachhaus (20€, Einzelticket 7€) und für das Münchner Stadtmuseum (20€). Ich hatte auch schon die Karte für die Stuck-Villa. Meine Mutter hat mehr Zeit als ich und liebt ihre Dauerkarte für die Münchner Pinakotheken (90€, für Rentner 60€). Die Pinakotheken in München haben aber jeden Sonntag einen Eintrittspreis von 1€, ebenso z.B. das Bayerische Nationalmuseum.

Immer kostenlos: die Kunstausstellungen der Bayerischen Versicherungskammer – sehr sehenswert! Zuletzt: Leica 100 Jahre

Die zahlreichen privaten Galerien Münchens freuen sich immer über interessierte Besucher.

Also! Viel Spaß beim Bummel durch die Museen und Galerien. Die günstigen Jahreskarten sind nicht nur in München, sondern in allen Städten für die staatlichen und städtischen Museen erhältlich!

 

 

Welcher Gegenstand hat Euch in den letzten Jahren die größte Freude bereitet?

NEIN! Keine Handtasche, kein Schmuck, kein IPhone.
Für mich, ohne zu überlegen: mein MTB, das mich von Rügen bis Kalabrien begleitet hat: Städte entdecken – ein ganz anderes Gefühl, als mit dem Auto ( München, Wien, Dresden, Berlin, Bamberg, Nürnberg, Bozen, Mantua, Brescia, Genua, Florenz, Bologna, Rom, Neapel und viele andere)

Die Natur erkunden mit dem Rad – unvergessliche Erlebnisse! Voralpenland, Alpen, Spreewald, Rügen, Mecklenburg, Franken, Tirol, Südtirol, Gardasee, Ligurien, Toskana, Umbrien, Kalabrien, Marken, Apulien…

Unbezahlbar! Mit einem guten Rad natürlich noch mehr Spaß!

Was ist Euer Lieblingsstück?