Ordnung schaffen 8: Geldbörse

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Jeder braucht sie, fast jeder hat sie: die Geldbörse.

Ich spreche hier nicht von kleinen Täschchen für Münzen zum schnellen Einkaufen, sondern von der richtigen Geldbörse, auch Geldbeutel, auch Brieftasche genannt.

Wie habe ich Ordnung in meine Geldbörse gebracht? Was ist zu beachten?

  • Nachdem ich eine schwarze Brieftasche verloren hatte, gibt’s bei mir nur noch knallige Farben! Derzeit rot. So finde ich die Geldbörse leicht in einer dunklen Handtasche.
  • in eines der großen länglichen Fächer kommen die Belege und Quittungen – und werden regelmäßig sortiert (weggeworfen -Lebensmittel oder gescannt bzw abgeheftet bei Waren mit Garantie
  • in das zweite Fach kommen Geldscheine
  • dann gibt es noch ein Münzfach – auch Einkaufschip ist hier drin
  • dann noch mehrere Fächer auch 2 Seiten für Karten – auch da kann man sich ein System angewöhnen: in mehreren Steckfächern sind Bankkarten, in anderen Steckfächern Führerschein, Personalausweis, Kundenkarten, dazu in einem größeren Fach Arztausweis, Krankenkasse, Sport ua
  • ganz wichtig: ich habe ein weiteres kleines Etui nur für Karten, d.h. für die seltener gebrauchten Karten, die ich nicht immer mitnehmen will wie Kundenkarten, Vereinsausweise, DHL-Karte, Museumskarten …

Wieder ein Monat ohne Shopping

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Hallo! Bin wieder zurück mit meinem Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen – außer bestimmte Dinge – Lebensmittel usw.

Ich habe es geschafft, für mich persönlich nichts zu kaufen – keine Kleidung, keine Kosmetik (nur Ersatz für verbrauchte Sachen), kein Buch, keine Zeitschrift, keine Deko, keine Handarbeitssachen – meine Schwäche…

Ich gebe zu, es ist manchmal nicht leicht. Aber der Entschluss, nichts zu kaufen, hat mich auch ungemein befreit. Ich suche nichts, weil ich weiss, dass ich nichts kaufen werde! Ich kann in die Stadt gehen und nur schauen, ohne  Druck. Ich spare nicht nur Geld, sondern auch Zeit und schlechtes Gewissen über unnötige Einkäufe!

Daneben habe ich in den letzten Woche begonnen, auszumisten und zu sortieren. Gute Tipps dazu gebe ich demnächst gerne weiter!

Also: Ich bleibe dabei!

 

Ein Jahr nichts kaufen! Ist das möglich?

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Vor einigen Wochen, noch in 2016, las ich einen Bericht über den Versuch ein Jahr nichts zu kaufen. Das hat mich fasziniert.

Ich versuche schon länger, dem Konsumzwang zu entgehen. Nicht aus finanziellen Gründen glücklicherweise, sondern aus dem Bewußtsein, dass noch mehr Anhäufen nicht zufriedener macht. Ich habe zu Beginn des Jahres beschlossen, den Versuch zu starten.

Natürlich gehe ich noch einkaufen: Lebensmittel und Dinge des täglichen Verbrauchs müssen ergänzt werden. Aber sonst nichts für mich: keine Kleidung und Schuhe, keine anderen Modeartikel, keine Zeitschriften, Bücher (statt dessen Bibliothek), Musik, keine Handarbeitsartikel, Stoffe, Deko für die Wohnung und und und…

Warum??  weil ich genug habe und nichts Neues brauche! Ich meinen Schränken habe ich auch einiges wieder gefunden, an das ich mich schon garnicht mehr erinnert hatte!

Ich war kürzlich in im München-Innenstadt: überall Sale! ich ging durch die Straßen, erledigte meine Dinge – ein Geschenk gekauft! – und fühlte mich so frei. Das Wissen, nichts zu kaufen, war für mich sehr schön. Kein Streß in Geschäften, kein Wühlen, kein Suchen.

Vier Wochen habe ich nun sehr gut „überstanden“ und ich fühle mich sehr gut.

Ich werde weiter von meinem Experiment berichten!

Kleider machen doch Leute, oder ?

Gestern fuhr ich bei schönem Winterwetter mit dem Rad entlang der Isar nach Haidhausen, durch den Englischen Garten in die Innenstadt und nach Schwabing.

Ich suchte noch einige Weihnachtsgeschenke und für die Fahrt in der Stadt ist das Rad ja ideal.

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Meine Winter-Rad-Ausrüstung

In den schönen Geschäften – ich suchte einen Cashmerepullover – wurde ich in meiner Sportbekleidung (Jacke, Hose, Schuhe, Schal, hochwertig, warm, neu) nach einigen Minuten in den Läden auch nach meinen Wünschen. Das ist ja ok. Aber was mir garnicht gefiel: mir wurde auch meist der hohe Preis der Kleidungsstücke genannt – als ob ich mir diese nicht leisten könnte. Genauso ging es mir letzte Woche in Edelparfümerien.

Ich bin mir sicher, dass man, zumindest in München, in Designerkleidung schneller und zuvorkommender bedient wird.

Ich werde mir dennoch den Spaß am Radeln nicht nehmen lassen. Glücklicherweise muss ich nicht häufig in solche Geschäfte.

Ich würde interessieren, ob es Euch auch so geht!

 

Sparen mit der 10er-Regel


Gebt Ihr oft Geld für Spontankäufe aus? Tut es Euch manchmal leid, unnötig Geld ausgegeben zu haben?

Dann könnten Euch ein paar Regeln helfen:

  • Im Supermarkt nach 10 Minuten den Einkaufswagen überprüfen – brauche ich wirklich alles, was darin ist?
  • 10 Stunden überlegen, ob ich teuere Dinge ( für mich ab 10€) brauche, d.h. in der Regel bis zum nächsten Tag.
  • Größere Anschaffungen 10 Tage durch den Kopf gehen lassen.
  • Gute Frage zum Schluss: was ist in 10 Monaten ohne den Gegenstand, den ich mir gerade kaufen will?
  • Merke: es gibt eigentlich nichts, was ich nicht am nächsten Tag oder auch nach 10 Tagen noch bekommen kann! Nichts läuft davon!