Wenn Eltern alt werden…3

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Meine Mutter kam vor 10 Tagen in ein schöne Reha-Klinik in Oberbayern.

Nach ihrem Schlaganfall sollte sie durch Ergo- und Physiotherapie wieder fitter werden. Die Therapien waren bestimmt sehr gut. Schon nach 1 Woche konnte sie besser gehen, ihre Hände besser bewegen und besser sprechen.

Der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses hat uns sehr erschreckt. Meine Mutter konnte sich nicht erinnern, warum sie in der Reha war. Wollte jeden Tag nach Hause fahren. Konnte sich nicht an Therapien erinnern. Wollte das Zimmer nicht verlassen. Nicht fernsehen, nicht lesen…

Wir besuchten sie fast jeden Tag. Im Park der Klinik gab es schöne Spazierwege; das Café war sehr gemütlich. Aber sie wirkte recht teilnahmslos.

Die Reha war auf 3 Wochen terminiert, aber es sollte alles ganz anders kommen.

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Wenn Eltern alt werden…2

Meine Mutter hatte vor 3 Wochen einen Schlaganfall. Sie ist 85 und hat bis jetzt alleine gewohnt. Ich fand sie hilflos in ihrem Schlafzimmer am Boden liegend. Den Notfall-Knopf hatte sie nicht am Handgelenk. Ich kam zufällig nachmittags. Das Haus meiner Mutter liegt 5km entfernt im Nachbarort. Ich rief sofort den Krankentransport – mir war klar, dass sie einen Schlaganfall erlitten hatte, die Sprache verwaschen, die linke Körperseite schwach, keine Erinnerung an das Geschehen.

Es folgten fast drei Wochen Krankenhaus. Zuerst Intensivstation, dann Normalstation.

Während dieser Wochen begriffen wir: sie wird nicht mehr allein wohnen können. Ich begann, mich in der Umgebung nach Seniorenheimen umzusehen. Habe 3 Heime besichtigt und mit den Leitern gesprochen. Fazit: es ist nicht so leicht – man braucht einen Pflegegrad usw.

Vor 5 Tagen kam meine Mutter in eine sehr gute Rehaklinik. erst mal 4 Wochen Aufschub für uns. Dazu bald mehr….

 

Wenn unsere Eltern alt werden… 1

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Wir können es uns schwer vorstellen, solange alles gut ist – aber: unsere Eltern werden, wie wir auch, alt. Nicht nur alt, sondern vergesslich, traurig, krank, behindert, aggressiv, depressiv…

Es ist gut, dass wir uns diesen Zustand nicht vorher ausmalen können. Denn wir können nichts planen. Dies habe ich durch meinen Beruf und durch meine Familie begriffen.

In den nächsten Wochen werde ich Situationen aus dem Leben meiner Familie schildern, die typisch sind für den Alltag alter Menschen.

Nur noch 3 Monate… Gedanken über die Zeit

In den letzten Wochen und Monaten ist in meiner Umgebung viel passiert. Krankheitsfälle, geänderte Lebensumstände, Berufliches haben mich ziemlich beschäftigt. Daher die Blog-Pause.

Heute rief mich eine Freundin an: wir müssten Theaterkarten für Silvester bestellen. Ab heute erhältlich – sonst gibt es nichts mehr. In München ist das so. Aber eigentlich fehlt dadurch alles Spontane – 3 Monate vorher buchen, reservieren. Genauso bei unserem Urlaub nächstes Jahr im Juni in Italien. Ich habe von einer Freundin erfahren, dass man auch schon für nächstes Jahr online buchen kann. Was hab ich gemacht? Reserviert!

Ist das gut? So lange vorher alles festzulegen?

 

 

 

Selber nähen – Taschen

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Hallo! Hier bin ich mal wieder!

Ich möchte euch zwischendurch immer einmal einige Crafting Projekte vorstellen, die ich in letzter Zeit genäht, gestrickt, gewerkt habe.

Heute eine Tasche für eine Freundin: Material Baumwolle, Stoff vom blau-gelben Einrichtungshaus, Futter BW naturfarben mit Stofffarbe besprüht.

Die Tasche habe ich schon mehrfach genäht, auch für mich selbst. Ich liebe diesen raffinierten Schnitt mit den angeschnittenen Henkeln. Etwas kniffelig zu nähen, aber sehr schön!

Den Schnitt habe ich aus einem Buch von Tanya Whelan. Das Buch ist nun auch auf deutsch erhältlich.

 

 

Ordnung schaffen 8: Geldbörse

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Jeder braucht sie, fast jeder hat sie: die Geldbörse.

Ich spreche hier nicht von kleinen Täschchen für Münzen zum schnellen Einkaufen, sondern von der richtigen Geldbörse, auch Geldbeutel, auch Brieftasche genannt.

Wie habe ich Ordnung in meine Geldbörse gebracht? Was ist zu beachten?

  • Nachdem ich eine schwarze Brieftasche verloren hatte, gibt’s bei mir nur noch knallige Farben! Derzeit rot. So finde ich die Geldbörse leicht in einer dunklen Handtasche.
  • in eines der großen länglichen Fächer kommen die Belege und Quittungen – und werden regelmäßig sortiert (weggeworfen -Lebensmittel oder gescannt bzw abgeheftet bei Waren mit Garantie
  • in das zweite Fach kommen Geldscheine
  • dann gibt es noch ein Münzfach – auch Einkaufschip ist hier drin
  • dann noch mehrere Fächer auch 2 Seiten für Karten – auch da kann man sich ein System angewöhnen: in mehreren Steckfächern sind Bankkarten, in anderen Steckfächern Führerschein, Personalausweis, Kundenkarten, dazu in einem größeren Fach Arztausweis, Krankenkasse, Sport ua
  • ganz wichtig: ich habe ein weiteres kleines Etui nur für Karten, d.h. für die seltener gebrauchten Karten, die ich nicht immer mitnehmen will wie Kundenkarten, Vereinsausweise, DHL-Karte, Museumskarten …

Ordnung schaffen 7 – Auto

 

Rechtzeitig zum Ferienbeginn einige Tipps, um das Reisen im Auto angenehmer zu machen. Vor einer längeren Autofahrt in den Urlaub sollte man sich auch einmal ums Auto kümmern. Die Fahrt soll ja nicht in Stress ausarten. Deshalb habe ich am Wochenende einiges erledigt:

  • Auto innen von Abfällen wie alten Taschentüchern etc befreien – auch die Seitenfächer in den Türen nicht vergessen
  • Auto innen saugen und Flächen abwischen, Fussmatten ausschütteln
  • Handschuhfach ausleeren:
  • ins Handschuhfach gehören :  Handbuch Auto, grüne Versicherungskarte, Adresse der Versicherung, Kopie Fahrzeugschein
  • dazu im Handschuhfach in einer kl. Klarsichttasche: Kugelschreiber, kleiner Block, Taschentücher, kleine Flasche mit Handdesinfektion oder Tücher, Pflaster, Kaugummis, Bonbons, Müllbeutel
  • Mittelkonsole frei machen – bei mir im Auto kommen Taschentücher, Kabel für Iphone, Euro oder Einkaufschip hinein
  • in den Seitenfächern auf der Fahrerseite: Parkscheibe, Plastikhandschuhe zum Tanken, Lappen – auf der Beifahrerseite: Lappen/Schwamm, 1 Müllbeutel, Klopapier
  • auch in Zeiten des Navis: Landkarte
  • für den Beifahrer ein Nackenkissen
  • Kofferraum saugen – immer dabei Wolldecke, Tasche, Taschenlampe
  • auch das Auto selbst nicht vergessen: Scheibenwaschanlage auffüllen, Reifendruck kontrollieren (bei viel Zuladung), Tanken, Ölstand kontrolieren

Viel Spaß im Urlaub!

 

Ordnung schaffen 6 – Arbeitstasche

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Heute geht es mir um die ganz persönliche Ordnung – das Büro im kleinen – die Arbeitstasche. Meine Arbeitstasche, die ich endlich gefunden habe, ist aus einem robusten grauen Stoff, fasst mühelos DIN A 4 Format, kann ich mit einem Schulterriemen bequem tragen und ist sehr leicht.

Aber was gehört hinein? Auf dem Fotos sieht man der Inhalt meiner Tasche:

Geldbeutel, ein kleines Etui für Kredit- und andere Karten, das Handy und Ladekabel, Schlüssel, mein geliebtes Notizbuch – auf das ich auch demnächst kommen werde, ein oder zwei Hüllen für Papiere, Belege, Quittungen, 2 Fachzeitschriften, Kosmetiktäschchen

Wichtig: die Tasche regelmäßig ausleeren, sauber machen, Unnötiges wegwerfen oder wichtiges in Ordnern etc ablegen

So bleibt die Tasche frei von alten und überflüssigen dingen und alles lässt sich viel leichter finden.

Ordnung schaffen Kap. 5 – Schreibtisch

 

Wie sieht Euer Schreibtisch aus?

Leer, bis auf die Unterlagen für die aktuelle Aufgabe?Oder chaotisch durcheinander? Oder seid Ihr Stapler? Die Schubladen voll und unsortiert?

So sehen meine Schreibtische aus: in der Praxis immer ganz leer bis auf ein Notebook und die Unterlagen, die den Patienten oder eine gerade eine andere Aufgabe betreffen. Zu Hause habe ich den alten Holzschreibtisch meines Großvaters , mit Schublade und seitlichen Türen. Auch daheim versuche ich, den Schreibtisch möglichst übersichtlich zu halten. Dort finden sich:

  • der Mac mit Tastatur
  • ein Drucker (Scanner-Kopierer)
  • ein Tischkalender für schnelle Einträge
  • eine Briefablage mit 2 Fächern – eine für schnell zu erledigende Sachen und eine für mittelfristige Aufgaben oder interessante Artikel zum Lesen etc
  • 1 Becher mit verschiedenen Stiften
  •  ein Notizblock

In der Schublade sind immer noch zu viele Stifte, daneben, Hefter, Locher, Klebeband, Kleber, Haftzettel, Briefmarken, USB-Sticks und vieles andere, was man so braucht.

Seit Jahresanfang zwinge ich mich, bei Fortbildungen keine Stifte und Blöcke mehr mit nach Hause zu nehmen. Nichts mehr horten. Alles muss ja irgendwo im Haus gelagert werden.

 

 

 

 

 

Ordnung schaffen Kap. 4 – Büro zu Hause

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Nicht alles können wir digital speichern. Es gibt so viele Unterlagen und Dokumente, die nur in Papierform vorliegen und die wir im Original aufbewahren müssen. Aber wie, um sie schnell wiederzufinden?

Ich habe über die Jahre ein gutes System aufgebaut. Wie schon erwähnt, bin ich beruflich selbstständig und muss dadurch noch viel mehr Akten aufbewahren.

Hier die wichtigsten Ordner für jeden:

  • Alles rund um Haus und Wohnung (Miete, Nebenkosten, Reparaturen …)
  • Steuerunterlagen
  • Steuerbelege
  • Rechnungen, Quittungen, Garantien
  • Versicherungen (ein Ordner Krankenversicherung u Lebensversicherung, ein Ordner Sachversicherungen Haus, Auto, Haftpflicht)
  • Bank und Finanzen – geordnet nach Geldinstituten
  • Zeugnisse und Bescheinigungen
  • Hobby, Reisen

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