Ab in den Keller!

 

Keller, Abstellkammer, Speicher, Garage, Gartenhaus… je mehr Platz wir haben, desto mehr sammeln wir an, weil wir ja mehr Platz dafür haben. Und bald ist wieder alles voll!

Aber wie beginnen? wie schon empfohlen, mehrere Kisten bereit halten mit den verschiedenen Kategorien Wegwerfen – Aufbewahren – Verschenken/Verkaufen – Unklar

Ich empfehle mit den Sportgeräten zu beginnen: treibe ich oder ein Familienmitglied den Sport überhaupt noch? NEIN – dann weg! Weiterlesen

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Schönes Wochenende!

 

 

Ein schönes Wochenende aus München! Bei frühlingshaften Temperaturen war heute eine kleine MTB-Tour an der Isar angesagt. Blick bis zur Zugspitze!

Gestern sprach ich mit einer Freundin über das Entrümpeln. Ich wollte ja nun die einzelnen Räume durchgehen und zum Schluß den Keller anpacken. Sie bat mich, mit dem Keller zu beginnen, da sie bald umzieht.

Ich hab’s mir überlegt und finde die Idee gut. Also packen wir den Keller an.

Besorgt Euch schon mal mehrere Schachteln/Kisten für

  • Wegwerfen
  • Aufbewahren
  • Spenden – Verkaufen
  • unklar

Nun aber einen schönen Abend!

Fotos – wohin damit?

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Jeder von uns besitzt bestimmt hunderte bis tausende Fotos – ich meine Papierbilder. Aus den letzten Jahrzehnten, in Schachteln, Tüten, Schubladen, im Keller, im Schreibtisch, in Alben usw.

Die Masse an digitalen Fotos ist natürlich noch viel größer. Sie sammeln sich auf unseren PCs und Handys.

Was tun damit? auf jeden Fall sind es zu viele Fotos. Aber wie sortieren und aufbewahren?Am besten an einem veregneten Wochenende – hab ich mal gemacht! – alle Fotos zusammensuchen. Zum Aufbewahren von Abzügen eignen sich gut Schuhschachteln, es gibt aber auch schöne Fotokartons. Dann heißt es: jedes Foto in die Hand nehmen, verwackelte, abgeschnittene, schiefe Bilder sofort weg. Auch Duplikate oder ähnliche Bilder weg. Bilder, die uns nichts mehr sagen weg. Unbedingt mindestens die Hälfte der Fotos weg! Weiterlesen

Bücher

 

Ich liebe Bücher, wie auch meine ganze Familie. Wir haben viele Bücher und lesen auch viel.

Aber die Bücher werden immer mehr. E-Reader sind auch keine Lösung. Fragen wir uns einmal, wofür Bücher da sind:

  • zur Wissensvermittlung – Lehrbücher, Schulbücher, Lexika, Reiseführer, Wörterbücher, Bücher für diverse Hobbies
  • zum Vergnügen – Belletristik (Gedichte, Romane, Krimis)
  • zum Repräsentieren – Bildbände, Sonderausgaben, Lexika

Bücher sind NICHT da, um uns Platz zu stehlen, schlechtes Gewissen zu machen, abzulenken, zu nerven, zu ärgern.

Bücher sind von Menschen verfasst worden, damit andere Menschen sie lesen, etwas lernen, Spaß haben, Spannung verspüren, Anregungen finden.

Was tun wir mit Dingen, die uns keine positive Energie schenken? WEGWERFEN Weiterlesen

Quick Start

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Diese Dinge könnt Ihr heute schnell und schmerzlos entsorgen!  Das heißt wegwerfen!

  • CDs und Casetten, die keiner mehr anhört
  • DVD, die keiner sehen will
  • Reiseprospekte
  • alte Landkarten
  • abgelaufene Gutscheine
  • Zeitungen
  • Quittungen, die nicht mehr gebraucht werden
  • Reste von Geschenkpapier
  • Glückwunschkarten
  • alte Kugelschreiber und Filzstifte
  • alte Post
  • Gebrauchsanleitungen, von Dingen, die Du nicht mehr hast
  • Netzteile, von Geräten, die nicht mehr vorhanden sind
  • unnütze Kabel
  • Ausdrucke von emails oder Fotos
  • alte Kalender
  • Visitenkarten
  • Trockenblumen
  • Socken mit Löchern
  • Kleidung mit Flecken, die sich nicht entfernen lassen
  • Kleidung mit Löchern
  • alte, ausgeleierte Badeanzüge und BHs
  • alte T-Shirts
  • kaputte Schuhe
  • alte Drahtkleiderbügel
  • Haarbänder, ausgeleiert
  • alte Unterwäsche
  • Schals, die zu nichts passen
  • alte Handtücher
  • altes Make up
  • altes Parfüm
  • kleine Pröbchen aus der Drogerie
  • ausgetrockneter Nagellack
  • kaputter Modeschmuck
  • Küchengeräte, die Du nie verwendest
  • Kochbücher, die Du nie verwendest
  • angeschlagenes Geschirr
  • alte Gewürze
  • Werbetassen
  • Tischdecken
  • Bettwäsche, die nicht mehr gefällt oder kaputt ist
  • und noch viel mehr…

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Jedes Ding hat seinen Platz – oder die ewige Suche

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Viele Tage unseres Lebens verbringen wir mit suchen – daheim und am Arbeitsplatz.

Warum ist das so? Eigentlich ganz einfach! Die Dinge sind nicht an ihrem Platz.

Jedes Ding hat seinen Platz!

Wenn wir uns das klar machen, wird Aufräumen leichter und wir finden unsere Sachen auch wieder.

Bei mir haben die Schlüssel einen festen Platz, da kommen sie nach dem Heimkommen hin. Eine Schale, ein Brett, eine Schublade – was gefällt ist ok.

Auch Schmuck, Uhr, Brillen, Geldbeutel, Handy sollten feste Plätze haben. Nicht mal hier, mal da. Im Bad, im Schlafzimmer, auf dem Schreibtisch – das ist nicht gut. Wir erinnern uns nicht mehr, wo wir die Dinge zuletzt hingelegt haben.

Ich habe mir auch angewöhnt, meine Handtasche immer auszuräumen. So werden auch Quittungen nicht verlegt, sondern können zeitnah abgelegt werden. Sehr bewährt haben sich Taschenorganizer, gekauft oder selbst genäht. So sind die wichtigen Sachen immer in der Tasche in der Tasche und können schnell umgeräumt werden. Meine Arbeitstasche kontrolliere ich täglich vor der Arbeit.

Auch vor dem Ausmisten empfiehlt es sich wirklich, sich für die wichtigen, täglich gebrauchten Utensilien feste Plätze einzurichten!

 

Seid Ihr bereit? Werkzeuge zum Stöbern 

  

Ich habe Euch in den letzten Tagen ein paar Tipps gegen die Papierflut gegeben. In den nächsten Wochen werde ich mit Euch einen Rundgang durch die Zimmer und den Keller machen und dabei bestimmt auf viele überflüssige Dinge stoßen.

Heute geht’s um die wichtigsten Hilfsmittel:

  • Papierkörbe 
  • Verschiedene Mülltüten
  • Schachteln
  • Wichtig: schöne Schuhschachteln eignen sich super zum Sortieren
  • Filzstifte
  • Etiketten

Viel Spaß und Mut! 

Seid Ihr Stapler?


Stapel überall! Zeitungen, Werbung, Briefe, Unterlagen werden so gerne gestapelt.

Im TV sieht man immer wieder Ärzte, Juristen, Wissenschaftler inmitten von Papierstapeln. Sicher auch im wirklichen Leben!

Das ist kein Geniestreich, sondern ein sicheres Zeichen von Desorganisation.

Wie haltet Ihr das? Habt Ihr auch gute Ideen?

Wie sortiere ich Papiere?

 

Unsere tägliche Papierflut muss weggeworfen oder abgelegt werden. Aber wie finde ich das richtige Ablagesystem?

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Nach etlichen Versuchen habe ich mir für den Privatbereich folgende Hilfsmittel zugelegt:

  1. 1 Stehsammler mit ca. 15 Hängemappen – dahin kommen offene und bezahlte Rechnungen, Eintrittskarten, Reiseinfos, Einladungen, Informationen von Banken und Versicherungen,  für jedes Familienmitglied eine Mappe… Dinge, die nicht ewig aufbewahrt werden müssen
  2. Aktenordner – nach Themen beschriftet (Bank, Haus, Garantien, Versicherung, Krankenkasse, Rente, Zeugnisse…) und mit Registern unterteilt – im Arbeitszimmer, gut zugänglich
  3. Schachteln, die einen Aktenordner fassen – sozusagen das Archiv – Dinge, die nicht oft gebraucht werden und lange aufbewahrt werden müssen (Steuer nach Jahren, alte Versicherungen, alte Autos, Kontoauszüge, Belege usw) – hab ich in einem Schrank im Keller
  4. Ordner auf dem PC/Mac – Rechnungen, Quittungen, Informationen – eingescannt und in Ordnern gut auffindbar gespeichert

 

 

Soll ich dieses Papier aufbewahren?

Bei mir zuhause und natürlich besonders in meiner Praxis kommt täglich eine Menge Post an. Um nichts zu übersehen, aber nicht alles zu horten, kann ich Euch hier eine Hilfestellung geben.

Einmal in die Hand nehmen und nach dem Öffnen sofort entscheiden:

  1. Ist der Brief für mich? Wenn nein, dann sofort an  Partner, Kinder, Kollegen weitergeben.
  2. Briefe von Finanzamt, Steuerberater, Versicherungen, Bank,  Auto  sofort lesen und dann entweder  abheften oder zum Bearbeiten vorbereiten . Wenn die Bearbeitung in unter 5 Minuten zu erledigen ist, am besten sofort beginnen.    
  3. Werbung, Briefe von Mobilfunkanbietern, TV, Kreditkarten anschauen und sofort entscheiden, ob wegwerfen oder Bearbeitung nötig
  4. Briefe von Freunden, Glückwunschkarten, Weihnachtspost: sehr schwierig! Ich mache es so:  Weihnachtskarten kamen jetzt alle weg  (vorher notieren, von wem Karten gekommen sind), Glückwunschkarten in der Regel weg (nur die persönlichsten aufbewahren), Liebesbriefe (aufbewahren )  Wer sich schwer von Karten usw. trennen kann: vielleicht einscannen?
  5. Briefe offizieller Natur nie ins Altpapier! In meiner Praxis kommen kleine Mengen in den Reißwolf, große Mengen Altakten müssen von einer zertifizierten Profifirma geschreddert werden. Privat: in kleine Stücke reissen und in den Restmüll.
  6. Wie lange aufbewahren? Im Privaten gibt es keine verbindlichen Regeln. Arztberichte müssen z.B. mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden! Ich empfehle Steuerbescheide, Bank- und Versicherungsunterlagen (von laufenden Versicherungen) mindestens 10 Jahre zu behalten. Auch Garantien von Geräten, Handwerkerrechnungen, Rechnungen von größeren Anschaffungen am besten 10 Jahre nicht wegwerfen. Wichtig wegen Gewährleistungen und Garantien.